Neues Programm:

Josef Brustmann – Ich bin so frei

Josef Brustmann

Ich bin so frei, sprach der Vogel und verflog sich.

Frei sein will jeder, und dass er sich in seinem Leben ereignet und seine Blätter schön entfaltet.

Frei sein wie ein Vogel und fliegen, aber nicht gleich vogelfrei, zum Abschuss freigegeben und runterfliegen. Immer gleich diese dumme Angst, sich ein zu grosses Stück abzuschneiden vom Freiheits-Lebenskuchen, der einem doch eigentlich selber gehört; immer gleich diese Angst, zu frech zu sein, während dir die anderen flugsflugs die Flügel stutzen, dein Chef, die Politiker, das Finanzamt, dein Ehegesponst.

Auf diesem schmalen Grat zwischen Vogelfreiheit und vogelfrei fliegt, wackelt, strauchelt der Kabarettist schon von Berufs wegen – und Josef Brustmann noch aus zusätzlicher Lebenspassion und Neugierde.

Bei diesem heißen Drahtseilakt heißt es nicht runterfallen, nicht rausfallen aus dem warmen Vogelnest und Josef Brustmann arbeitet dabei mit allen Tricks: Witz, Aberwitz, absurde Klugheit, ein Schuss Melancholie, ein halbes Dutzend skurriler Instrumente, betörender Gesang, Pfeiffen im Walde; und tatsächlich, manchmal fliegt er – und sei es bloss hin, oder läßt auf der Bühne einen echten wunderschönen Drachen steigen.

 

Josef Brustmann – Schöner Land in Sicht

Josef Brustmann

Immer wenn ich meine Yucca-Palme gieße, denke ich: "Land in Sicht". Nur noch ein paar Züge, Josef, und du hast es geschafft. Erschöpft, aber überglücklich krieche ich aus dem Wasser, strauchle, halte mich an der Palme fest; wo bin ich, welcher Breitengrad, welche Insel, gibt es Internet-Anschluss? Eine Kokosnuss fällt mir auf den Kopf; es ist eine Flugananas.
Wie kommt meine Katze hierher, frage ich mich und bemerke in meiner Linken meine kleine, rote, verrostete Gießkanne. Die Yucca-Palme schwimmt im Wasser. Ich bin am verdursten und nehme mir eine Bionade aus dem Kühlschrank. Auf Bayern 1 läuft "La Paloma". Obwohl die Katze in die Yucca-Palme scheißt, bleibe ich ruhig und überdenke mein Leben. Und in welcher Welt leben wir eigentlich? Ist da irgendwo "Schöner Land in Sicht"?

In seinem zweiten Soloprogramm (das erste wurde gleich mit dem begehrten Paulaner-Solo-Kabarett-Preis ausgezeichnet) rettet sich Josef Brustmann auf eine winzige Insel – nur er, eine Palme und seine Instrumente: Banjo, Tretorgel, Hawaii-Gitarre, Zither, Alphorn, Tuba (damit er beim Singen nicht so alleine ist).

Er hält Ausschau in alle Richtungen: was man alles so sieht aus der Ferne! Der Abstand ist angenehm, der Horizont weitet sich. Sogar der Anblick unserer Politiker wird erträglich, vielleicht weil man nichts riecht. Hoffentlich rettet ihn keiner so schnell!

 

Josef Brustmann – Leben hinterm Mond

Josef Brustmann

Josef Brustmann, einstiger Kreativkopf des "Bairisch Diatonischen Jodel-Wahnsinns", später wirkend in der Senkrechtstarter-Gruppe "MonacoBagage", präsentiert sein erstes Solokabarett.

In dem Programm "Leben hinterm Mond" stolpert Josef Brustmann über wichtige Meilensteine seines Lebens. Wort-, bild- und musikgewaltig zielt er auf die humorvollen, absurden und unerklärlichen Hintergründe des Daseins – und trifft dabei .... leider auch viele umherstehende Unbeteiligte!

Zum Inhalt: Das Leben ist nichts für schwache Nerven. Erst recht nicht, wenn man als achtes von neun Kindern zur Welt kommt, in der Bel-Etage eines Zuhäusels auf einem Einödhof. Josef Brustmann wächst hier auf in kargen Verhältnissen, doch im reichen Umfeld der Naturphänomene, die da sind: nächtliche Stallgeräusche von Pferden und Kühen, geheimnisvolles Rauschen von Wäldern und Bächen, hochkomplexer, polyphoner Chorgesang von 300 Fröschen; der Zaunkönig lehrt ihn das Singen, die Grille das Zitherspiel. Das ist sein ganzes Rüstzeug für den Balance-Akt über das Lebensseil.

Unter ihm die Abgründe der Großstadt und das moderne Leben.
Kommt Josef ans Ziel?

Ach! Ein Programm für schwache Nerven...

 

Josef Brustmann – "Still, still, still …"

Josef Brustmann

Unter dem Motto "Still, still, still … reden wir bloß nicht von Weihnachten!" präsentiert Josef Brustmann sein Musikkabarett-Programm mit gemütlichen bis unbequemen Liedern und Texten. Literarisch, volksfrech und ganz schön abgründig ist der ehemalige Kreativkopf des Bairisch Diatonischen Jodel-Wahnsinns und Mitbegründer der MonacoBagage jetzt solo zu erleben. Dass er es auch alleine kann, hat er erstmals mit "Leben hinterm Mond" (2004) eindrucksvoll unter Beweis gestellt; auf Anhieb gewann der "tröstliche Stern am konfusen Kabaretthimmel" (SZ) damit den begehrten Paulaner-Solo-Kabarett-Preis.

"Josef Brustmann ist voll auf der Höhe der Zeit und mit derber Angriffslust mittendrin im Leben. Zudem verfügt er über eine bewundernswürdige Souveränität, gestützt von multitalentierter Musikalität." (AZ)

"… ein Solist, der alle Bühnenerfahrung, Musikalität, Intelligenz und allen Wortwitz in der Conférence wie in den Liedtexten direkt zur Verführung des Publikums benutzen kann." (tz)

"… ein sarkastischer Wortkaskadeur und wie Karl Valentin ein begnadeter Multiinstrumentalist." (Münchner Merkur)